Projekte
B L A C K C O M M U N I T Y
1.Vereinszweck:
Der Verein bezweckt die
Unterstützung der Menschen aus dem Kontinent Afrika, Angehörige der Black
Community und der interessierten Öffentlichkeit.
Der Verein bezweckt weiters
Aktivitäten u.a. im Bereich Integration, Verbesserung der Lebensbedingungen,
Bekämpfung des Rassismus. In diesen Bereichen werden kulturelle
Veranstaltungen, Seminare, Kurse, Workshops und Projekte durchgeführt.
2. Projektbeschreibung
Der Verein sieht es als
notwendige Aufgabe, die AfrikanerInnen in ihrem Integrationsprozess in
Österreich zu unterstützen. Weiters streben wir ein besseres Verständnis der
österreichischen Gesellschaft hinsichtlich des Lebens der hier lebenden SchwarzafrikanerInnen
an und somit die Überbrückung des Informationsdefizits in der Bevölkerung.
3. Beweggründe (Ursachen,
Probleme)
Wir werden als Randgruppen
bezeichnet und auch so behandelt. Es wird uns oft ein negatives und pauschales
Verhalten zugeschrieben und stigmatisiert. Die SchwarzafrikanerInnen sind keine
homogene Gruppe. Wir sind nur zufällig durch unsere Äußerlichkeiten
Leidensgenossen auf der Ebene der Ausgrenzung und des Rassismus und hier als
eine Gruppe zu sehen.Wir sind zwar in allen Bereichen benachteiligt, sind
trotzdem nicht eine Randgruppe. Wir sind auch keine Subkultur. Wir wollen aktiv
an der Gestaltung unserer Gesellschaft teilnehmen.
4. Konzept über den geplanten
Ablauf
Um unsere Ziele zu erreichen,
veranstalten wir Kulturelle Veranstaltungen,
Seminare, Kurse, Workshops und Projekte (siehe Beispiel Programm, 2008)
Zielgruppen:
Der Verein Black Community,
richtet seine Arbeit an zwei Zielgruppen: Zu einem an SchwarzafrikanerInnen.
Dabei soll ihr Selbstbewusstsein gestärkt werden und sie sollen ihre Opferrolle
verlassen. Es soll der Effekt des globalen Geschehens, wie Kriege oder
wirtschaftliche Abhängigkeit der afrikanischen Länder von Europa, der Effekt
des Kolonialismus zum Ausdruck kommen - sowohl für die individuelle Entwicklung
des Einzelnen als auch des gesamten Kontinents. Dabei sollen die AfrikanerInnen
gestärkt werden, um sich besser in die österreichische Gesellschaft einbringen
zu können, um beim Integrationsprozess mehr Unterstützung zu erfahren. Zum
anderen richtet sich der Arbeit der Black Commnunity an Institutionen, die
entweder Multiplikatoren sind, Erziehungsfunktion haben (Akademien, Schulen
oder Universitäten) oder im Leben der SchwarzafrikanerInnen eine zentrale Rolle
spielen (lokale Politik, Verwaltung, Polizei).
Die Black Community möchte durch
ihre Arbeit, das Wissen und die Erfahrungen der in Oberösterreich lebenden
SchwarzafrikanerInnen einer breiteren Öffentlichkeit zugänglich machen. Durch
unsere Vereins arbeit soll Wissensvermittlung, Abbau von Rassismus und die
Sensibilisierung der österreichischen Gesellschaft und der SchwarzafrikanerInnen
stattfinden ein Abdecken von Wissensdefiziten auf beiden Seiten.
5. Notwendigkeit und Bedarf
Sie basieren auf der Lebenslage
der SchwarzafrikanerInnen.
Erwerbsmöglichkeit:
a) Wohnung: Die
Wohnungssuche stellt für viele SchwarzafrikanerInnen ein großes Problem dar.
Aufgrund der vielen Vorurteile und der gegenseitigen Ängste, die sich aus dem
Mangel an Wissen über die unterschiedlichen Kulturen ergeben oder auf schlechten
Erfahrungen beruhen, die eine Tendenz zur Verallgemeinerung mit sich bringen,
erscheint es sehr schwer- ohne fremde Hilfe- eine gute Wohnmöglichkeit zu
finden. Weiters kommt hier der finanzielle Aspekt zu tragen. Daher sehen wir in
diesem Bereich eine Unterstützung als notwendig und sehr dringend an.
b) Behörden: Aufgrund des
Mangels an Sprachkenntnissen und dem fehlenden Wissen hinsichtlich der
Rechtslage,sieht sich die Black Community gezwungen, hier unterstützend tätig
zu werden.
c) Arbeit: Viele
SchwarzafrikanerInnen bekommen nur minder qualifizierte Jobs, was viele
Ursachen haben kann - Vorurteile, mangelndes Selbstwertgefühl, Probleme bei der
Anerkennung der Ausbildung aus dem Heimatstaat (finanzielle Belastung), fehlende
Ausbildung, mangelnde Sprachkenntnisse. Viele werden in eine
Scheinselbständigkeit gezwungen, was wiederum mit großen Problemen behaftet
ist. Die Black Community strebt eine
bessere Aufklärung (va. in der Rechtslage) und eine Zusammenarbeit mit der
Wirtschaftskammer an.
d) Bildung: Hier bestehen
viele Wissens- und Informationslücken - angefangen beim Mangel über das
Schulsystem bis hin zur Problematik über die Nichtanerkennung vieler Zeugnisse.
Die Black Community versucht, hier zu helfen und auch in verschiedenen Seminaren,
Kursen oder Workshops diese Probleme zu behandeln und Lösungen zu finden.
Die Wahrnehmung der
Schwarzafrikanerinnen:
Unser Ziel ist es, weg vom Bild
der exotischen Gestalten, Trommlergruppen, die Mitleid erregen, die im
Normalfall aber mit rassistischen Stereotypen wie SozialschmarotzerInnen, Kriminelle
etc belegt werden, hin zu Personen mit Namen, Gesichtern und mit einer
interessanten, wenn auch oft brutalen Vergangenheit zu gelangen. Es soll anerkannt werden, dass
SchwarzafrikanerInnen Menschen sind, die über sehr viel Lebenserfahrung, Wissen
und Kompetenzen auf den verschiedensten Gebieten verfügen. Es soll angestrebt
werden, dieses Wissen zu nutzen.





