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Dieser Webseite ist mit der Fordermittel der Sozialabteilung des Land OÖ eingerichtet
Land OÖ

30.07.2010 02:30 black-community-ooe.net »
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Kontakt
Black Community OÖ
Schillerstraße 34
A-4020 Linz
Tel: 0732 / 600461

Bürozeiten
Mo: 08:00 - 12:00
Mi: 16:00 - 20:00
Fr: 08:00 - 12:00
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Projekte


B L A C K C O M M U N I T Y

1.Vereinszweck:

Der Verein bezweckt die Unterstützung der Menschen aus dem Kontinent Afrika, Angehörige der Black Community und der interessierten Öffentlichkeit.
Der Verein bezweckt weiters Aktivitäten u.a. im Bereich Integration, Verbesserung der Lebensbedingungen, Bekämpfung des Rassismus. In diesen Bereichen werden kulturelle Veranstaltungen, Seminare, Kurse, Workshops und Projekte durchgeführt.

2. Projektbeschreibung

Der Verein sieht es als notwendige Aufgabe, die AfrikanerInnen in ihrem Integrationsprozess in Österreich zu unterstützen. Weiters streben wir ein besseres Verständnis der österreichischen Gesellschaft hinsichtlich des Lebens der hier lebenden SchwarzafrikanerInnen an und somit die Überbrückung des Informationsdefizits in der Bevölkerung.

3. Beweggründe (Ursachen, Probleme)

Wir werden als Randgruppen bezeichnet und auch so behandelt. Es wird uns oft ein negatives und pauschales Verhalten zugeschrieben und stigmatisiert. Die SchwarzafrikanerInnen sind keine homogene Gruppe. Wir sind nur zufällig durch unsere Äußerlichkeiten Leidensgenossen auf der Ebene der Ausgrenzung und des Rassismus und hier als eine Gruppe zu sehen.Wir sind zwar in allen Bereichen benachteiligt, sind trotzdem nicht eine Randgruppe. Wir sind auch keine Subkultur. Wir wollen aktiv an der Gestaltung unserer Gesellschaft teilnehmen.

4. Konzept über den geplanten Ablauf  

Um unsere Ziele zu erreichen, veranstalten wir Kulturelle Veranstaltungen, Seminare, Kurse, Workshops und Projekte (siehe Beispiel Programm, 2008)

Zielgruppen:

Der Verein Black Community, richtet seine Arbeit an zwei Zielgruppen: Zu einem an SchwarzafrikanerInnen. Dabei soll ihr Selbstbewusstsein gestärkt werden und sie sollen ihre Opferrolle verlassen. Es soll der Effekt des globalen Geschehens, wie Kriege oder wirtschaftliche Abhängigkeit der afrikanischen Länder von Europa, der Effekt des Kolonialismus zum Ausdruck kommen - sowohl für die individuelle Entwicklung des Einzelnen als auch des gesamten Kontinents. Dabei sollen die AfrikanerInnen gestärkt werden, um sich besser in die österreichische Gesellschaft einbringen zu können, um beim Integrationsprozess mehr Unterstützung zu erfahren. Zum anderen richtet sich der Arbeit der Black Commnunity an Institutionen, die entweder Multiplikatoren sind, Erziehungsfunktion haben (Akademien, Schulen oder Universitäten) oder im Leben der SchwarzafrikanerInnen eine zentrale Rolle spielen (lokale Politik, Verwaltung, Polizei).
Die Black Community möchte durch ihre Arbeit, das Wissen und die Erfahrungen der in Oberösterreich lebenden SchwarzafrikanerInnen einer breiteren Öffentlichkeit zugänglich machen. Durch unsere Vereins arbeit soll Wissensvermittlung, Abbau von Rassismus und die Sensibilisierung der österreichischen Gesellschaft und der SchwarzafrikanerInnen stattfinden ein Abdecken von Wissensdefiziten auf beiden Seiten.

5. Notwendigkeit und Bedarf

 Sie basieren auf der Lebenslage der SchwarzafrikanerInnen.

Erwerbsmöglichkeit:

a) Wohnung: Die Wohnungssuche stellt für viele SchwarzafrikanerInnen ein großes Problem dar. Aufgrund der vielen Vorurteile und der gegenseitigen Ängste, die sich aus dem Mangel an Wissen über die unterschiedlichen Kulturen ergeben oder auf schlechten Erfahrungen beruhen, die eine Tendenz zur Verallgemeinerung mit sich bringen, erscheint es sehr schwer- ohne fremde Hilfe- eine gute Wohnmöglichkeit zu finden. Weiters kommt hier der finanzielle Aspekt zu tragen. Daher sehen wir in diesem Bereich eine Unterstützung als notwendig und  sehr dringend an.

b) Behörden: Aufgrund des Mangels an Sprachkenntnissen und dem fehlenden Wissen hinsichtlich der Rechtslage,sieht sich die Black Community gezwungen, hier unterstützend tätig zu werden.

c) Arbeit: Viele SchwarzafrikanerInnen bekommen nur minder qualifizierte Jobs, was viele Ursachen haben kann - Vorurteile, mangelndes Selbstwertgefühl, Probleme bei der Anerkennung der Ausbildung aus dem Heimatstaat (finanzielle Belastung), fehlende Ausbildung, mangelnde Sprachkenntnisse. Viele werden in eine Scheinselbständigkeit gezwungen, was wiederum mit großen Problemen behaftet ist. Die Black Community strebt eine bessere Aufklärung (va. in der Rechtslage) und eine Zusammenarbeit mit der Wirtschaftskammer an.

d) Bildung: Hier bestehen viele Wissens- und Informationslücken - angefangen beim Mangel über das Schulsystem bis hin zur Problematik über die Nichtanerkennung vieler Zeugnisse. Die Black Community versucht, hier zu helfen und auch in verschiedenen Seminaren, Kursen oder Workshops diese Probleme zu behandeln und Lösungen zu finden.  

Die Wahrnehmung der Schwarzafrikanerinnen:

Unser Ziel ist es, weg vom Bild der exotischen Gestalten, Trommlergruppen, die Mitleid erregen, die im Normalfall aber mit rassistischen Stereotypen wie SozialschmarotzerInnen, Kriminelle etc belegt werden, hin zu Personen mit Namen, Gesichtern und mit einer interessanten, wenn auch oft brutalen Vergangenheit zu gelangen.  Es soll anerkannt werden, dass SchwarzafrikanerInnen Menschen sind, die über sehr viel Lebenserfahrung, Wissen und Kompetenzen auf den verschiedensten Gebieten verfügen. Es soll angestrebt werden, dieses Wissen zu nutzen.