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19.05.2012 00:56 black-community-ooe.net »
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Veranstaltungen


KAPU FILMFESTIVAL - from New York to Dakar

01.03.2012 - 04.03.2012


Dokumentarfilme über Musik aus Afrika und der Afrikanischen Diaspora

Unsere FreundInnen von der KAPU laden zum Filmfestival

Do. 1.3. - So. 4.3. 2012

Auch 2012 geht es weiter mit dem KAPU Filmfestival, mit Filmen über Musik aus Afrika und der Afrikanischen Diaspora. Zu vieles ist noch ungesehen und ungehört, um diesem Schwerpunkt nicht weiter Aufmerksamkeit zu schenken, und die sozialen Hintergründe verschiedenster Musikrichtungen zu hinterfragen. Music on Screen eben. Nach wie vor finden sich afrikanische Themen hauptsächlich mit Katastrophenmeldungen in unseren Medien wieder, wie die aktuellen Beispiele der Unruhen bei den Wahlen in der Demokratischen Republik Kongo oder jenen im Senegal beweisen. Unnötig sich die Frage zu stellen, ob sich diese einseitige Sicht je ändern wird, und umso wichtiger mittels anderer Plattformen wie etwa einem Filmfestival einen Gegenpol zu schaffen und dem massiven kulturellen Kapital dieser Länder die gebührende Ehre zu erweisen. MusikerInnen sind gerade in diesen Ländern nicht nur wichtige Katalysatoren für die Bevölkerung, um nachts in den Bars und Clubs aus dem schwierigen Alltag zu flüchten und das Leben einfach zu feiern, sondern sie sind oft auch, wenn die Politik versagt, grandiose Cultural Warriors und musikalische AktivistInnen eines Landes, mit dem Potenzial ihre lokalen und globalen Botschaften weit über die Grenzen des Afrikanischen Kontinents hinaus zu tragen und die Welten zu verbinden.

Großartige Filme beehren abermals die KAPU, von denen viele wie in den letzten Jahren Österreich-Premieren sind. Auch Publikumsgespräche via Skype mit RegisseurInnen werden das Festival wieder bereichern.

Bis zum Sonntag geht die filmische Rundreise von britischem Lovers Rock (The Story of Lovers Rock), über den Atlantik zu jamaikanischem Dancehall und Dub (Hit me with Music, The Upsetter), Calypso aus Trinidad & Tobago (Calypso Rose), Capoeira und Moringue in La Reunion und Brasilien (Creole Cousins), nach New York zur Geschichte von A Tribe Called Quest (Beats, Rhymes&Life) und Female Rappers in USA und UK (Say My Name), zurück nach Afrika zu den musikalischen AktivistInnen des Kontinens (United States of Africa), B-Boy Culture in Uganda (Bouncing Cats) und Südafrika (From B-Boys to Being Men), und Punk in Afrika (Punk in Africa).

Ein einzigartiges Filmfestival, definitely not to be missed!

Hier der Link zur Homepage:

http://www.kapu.or.at/eventline/kapu_filmfestival_3_from_new_york_to_dakar




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